Elite Kings Club Reihe von Amo Jones

Herzlich Willkommen zurück!

Nach der Mount-Trilogie habe ich nun eine zweite Reihe für euch, die ewig in meinem Regal gewartet hat, von mit gelesen zu werden - die Elite Kings Club Reihe von Amo Jones. 

Meine Meinung:

Der Anfang der Reihe war für mich etwas holprig. Jedes Buch hat sich auf seine eigene Art gezogen, was den Einstieg immer etwas schwierig gemacht hat. Doch am schlimmsten war es bei Band 1. Hier verfolgt man die Protagonistin Madison erstmal, wie sie in ihrer neuen Heimat ankommt und direkt in die Kings läuft. An sich nicht so schlimm, wenn Madison nicht der Stereotyp eines reichen und verwöhnten Mädchens wäre, das zwanghaft anders als alle anderen geschrieben wurde. Ihre Handlungen sind oft nicht nachvollziehbar, was aber auch daran liegen kann, dass sie erst 17 Jahre alt ist. Die Beziehung zwischen ihr und ihren Freundinnen ist gespickt von toxischen Frauenbildern und Freundschaften. Andere Mädchen, die die Protagonistin nicht leiden konnte, wurden geslutshamt oder anderweitig wie Dreck behandelt. Möglicherweise liegt dies an der Zeit, in der die Reihe geschrieben wurde, aber mir hat die ganze Sache einen Dämpfer beim Lesen verpasst. Trotzdem ist die Handlung der Bücher interessant und die Plottwists unvorhersehbar. Die Cliffhanger waren bodenlos und ich war froh, dass ich direkt weiterlesen konnte. Nur das Ende vom dritten Band war mir etwas zu gehetzt. Auf einmal ging alles viel zu schnell und ich hätte gern mehr Erklärungen gelesen. Der Schreibstil war angenehm und die Stimmen der Hörbücher haben richtig gut gepasst. Auch, wenn mir Madison zwischendurch sehr auf die Nerven ging, mit ihrem sturen und "ich mache genau das Gegenteil, von dem, was man mir sagt"-Verhalten, ist sie mir doch sehr ans Herz gewachsen. Auch die anderen haben es über die Reihe mehr oder weniger geschafft, dass ich sie mag.

Fazit:

Diese Reihe war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ich bin etwas zwiegespalten. Es hatte definitiv seine guten Punkte, wie Plottwists und Schreibstil. Es gab aber auch enorme negative Punkte, wie die toxischen Frauenbilder und Verhaltensweisen. Alles in allem würde ich die Reihe mit 3/5 ⭐ bewerten.

Würde ich die Reihe empfehlen?
Für Fans der Very Bad Kings - Reihe würde ich auf jeden Fall sagen ja. Aber um ehrlich zu sein, würde ich wohl eher wegen des Slutshamings und der toxischen Verhaltensweisen eher nein sagen. 

Zur AutorIn:

Amo Jones ist eine erfolgreiche Bestsellerautorin aus Neuseeland. Sie liebt romantische Spaziergänge - in ihren Weinkeller. Sie lebt, wie sie schreibt: immer am Rande des Wahnsinns mit einem guten Glas Rotwein in der Hand und ihren Höllenhunden zu Füßen. Weitere Informationen unter: www. amojonesbooks.com.

Der letzte erste Song von Bianca Iosivoni

Willkommen zurück!

Ich hoffe euch ist es gut ergangen! Der Winter hat nochmal richtig Einzug gehalten und ich liebe es sehr. Schnee ist mit das Schönste, dass es im Winter gibt. Gleichzeitig lese ich bei dem Wetter aber auch sehr gern. Es ist einfach ein Vibe! Außerdem bin ich euch noch eine Rezension schuldig...schon seit längerer Zeit. Deshalb geht ein großes Dankeschön an den LYX-Verlag, die mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Ich wünsche euch ein tolles Wochenende! Bis bald...




Titel: Der letzte erste Song
AutorIn: Bianca Iosivoni
Reihe: Die Firsts-Reihe #4
Genre: New Adult
Verlag: LYX
Tropes: Slow Burn, Found Family
Format: Taschenbuch
Seiten: 464
Preis: 11,00€
ISBN: 978-3-7363-0913-5
Altersempfehlung: ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum: 30.11.2018





Inhalt:

Ich werde nie wieder singen. Dieses Versprechen hat sich Grace vor langer Zeit gegeben. Doch als Masons Band eine Sängerin sucht, lässt sie sich dazu überreden mitzumachen. Allerdings ist sie nicht auf das Prickeln vorbereitet, das sie plötzlich in Masons Nähe spürt - und auch nicht auf die Erkenntnis, dass sich hinter seinen vorlauten Sprüchen viel mehr verbirgt, als es den Anschein hat. Mit ihm gemeinsam Songs zu schreiben fühlt sich richtiger an als alles andere. Aber Grace weiß, dass sie nie mehr als Freunde sein können. Denn Masons Herz gehört einer anderen...

Meine Meinung:

Es hat eine Weile gedauert bis ich mich endlich dazu entschieden habe, diese Reihe zu beenden. Es ist beinahe schon unangenehm viel Zeit vergangen, seit ich die Reihe begonnen hatte. Aber jetzt kann ich sagen, dass sie einen Abschluss gefunden hat und für immer einen Platz in meinem Herzen haben wird. Ich habe noch die alten Cover von den Taschenbüchern und ich bin ehrlich, dass ich die neuen Cover ein bisschen schöner finde. Auch das neue Format ist angenehmer zu lesen, denn die Schrift in den Taschenbüchern ist sehr klein und eng. Es ist mir wirklich schwer gefallen, bei dem Format viel zu lesen. Aber es hat die perfekte Größe, um es überall mit hin zu nehmen.

Ich habe lange auf die Geschichte um Grace gewartet. Schon seit Band 1 wollte ich unbedingt ihre Geschichte und mehr über sie erfahren. Sowohl Grace als auch Mason sind am Anfang auf ihre eigene Art und Weise gebrochen und müssen lernen, zu heilen uns sich selbst zu lieben. Beide machen eine enorme Entwicklung durch. Das Ende war mir etwas zu dramatisch und ich habe einfach gemerkt, dass 3. Act Break Ups einfach nichts für mich sind. Allgemein ging mir das Lösen der Probleme zwischendurch viel zu schnell. Trotzdem habe ich es sehr genossen, das Buch zu lesen. Der Schreibstil ist toll. Sehr anschaulich und voller Emotionen. 

Fazit:

Ein schöner Abschluss der Reihe, der mich wehmütig zurücklässt. 4/5⭐

Zur AutorIn:

Schon seit frühster Kindheit ist Bianca Iosivoni, geb. 1986, von Geschichten fasziniert. Mindestens ebenso lange begleiten diese Geschichten sie durch ihr Leben. Den Kopf voller Ideen begann sie als Teenager mit dem Schreiben und kann sich seither nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören.

Die Mount-Trilogie - Eine düstere Romance mit Entwicklung

 Willkommen zurück!

Ich hoffe ihr seid gut in das neue Jahr gerutscht und euer Januar zieht sich nicht so lang wie meiner. Wie vermutlich jeder zweite auf Booktok habe auch ich mir dieses Jahr eine SUB-Challenge auferlegt. Mein SUB ist in den letzten zehn Jahren einfach enorm gestiegen und ich möchte das nicht mehr akzeptieren...vor allem möchte ich auch nicht mehr ziellos Bücher kaufen, damit sie dann auf meinem SUB verstauben. Deshalb wird dieses Jahr viel vom SUB gelesen, wenig neu gekauft und einiges aussortiert. Zumindest ist das der vorläufige Plan.

Meine Meinung:

Die Mount-Trilogie von Meghan March ist die erste Reihe, die ich dieses Jahr gelesen und von meinem SUB befreit habe. Sie stand lange ungelesen in meinem Regal. Man könnte meinen, dass ich wusste, dass es keine leichte Romance sein würde. Jetzt, nachdem ich alle drei Bände gelesen habe, fühlt es sich jedoch richtig an, meine Gedanken mit euch zu teilen.

Der erste Band fiel mir ehrlich gesagt schwer. Der Protagonist tritt sehr kontrollierend auf und behandelt die weibliche Hauptfigur wie seinen Besitz. Diese Dynamik hat bei mir immer wieder Unbehagen ausgelöst und mir den Zugang zur Geschichte erschwert. Allgemein hat sich die Handlung sehr gezogen.

Mit dem zweiten Band beginnt jedoch eine spürbare Veränderung. Die Figuren öffnen sich langsam, ihre Beziehung gewinnt an Tiefe und Emotionen. Es ist kein abrupter Wandel, sondern ein vorsichtiges Annähern und genau das hat mich weiterlesen lassen.

Der dritte Band bildet für mich den emotionalen Kern der Trilogie. Hier wird deutlich, was unter all der Härte und Kontrolle verborgen liegt. Die Geschichte bleibt düster, gewinnt aber an Verletzlichkeit und Intensität, was den Abschluss sehr stimmig gemacht hat.

Fazit:

Die Mount-Trilogie ist keine einfache Romance und sicher nicht für jede*n geeignet. Wer jedoch düstere Liebesgeschichten mit klarer Entwicklung und emotionalem Wachstum steht, könnte hier genau richtig sein. Rückblickend bin ich froh, dieser Reihe trotz meiner anfänglichen Schwierigkeiten eine Chance gegeben zu haben.

Zur AutorIn:

Meghan March ist eine USA-TODAY-Bestseller-Autorin. Sie ist spontan, leicht zu beeindrucken und schämt sich kein bisschen dafür, dass sie heiße Liebesgeschichten liebt und schreibt. In der Vergangenheit arbeitete sie als Verkäuferin, designte Schmuck und unterrichtete Gesellschaftsrecht. Aber Bücher über mächtige Alphahelden und starke Frauen, die sie in die Knie zwingen, zu schreiben ist vermutlich der beste Job, den sie jemals hatte. Weitere Informationen unter: www. meghanmarch.com.