Angel and Reaper - Vanessa Sangue

So schnell sieht man sich wieder!
Für heute bin ich fertig mit dem Unikram und habe beschlossen gleich noch eine Rezi zu schreiben. Langsam wird es wieder dunkel, weil wir nunmal Winter haben und die Tage immer kürzer werden. Trotzdem ist es deprimierend, dass es gegen 14 Uhr schon wieder düster wird. Deshalb habe ich eben schnell noch einige Bilder gemacht und hoffe, dass diese gut geworden sind. Ich wünsche euch jetzt viel Spaß und bis bald,
Lou💖





Titel: Angel and Reaper - Du gehörst mir
Autor: Vanessa Sangue
Genre: Dark Romance
Verlag: LYX
Format: Taschenbuch
Preis: 10,00 €
ISBN: 978-3-7363-0792-6
Originalsprache: Deutsch
Ersterscheinungsdatum: 01.02.2018
empfohlenes Alter: ab 16 Jahren




Inhalt:
Bei ihrer ersten Begegnung will er sie töten.  
Bei ihrer nächsten Begegnung will er sie für immer behalten.
Alexia, besser bekannt als Red Reaper, gilt als die erfolgreichste Auftragsmörderin der USA. Niemand kennt ihre Identität, keine Mission ist ihr zu gefährlich, niemand stellt sich ihr freiwillig in den Weg. Niemand - bis auf Raphael Zane. Der Anführer der Angels of Death MC staunt nicht schlecht, als die rothaarige Schönheit auf seinem Territorium herumschnüffelt. Von dieser ersten Begegnung an will er sie in seinem Bett. Bei ihrer zweiten Begegnung schwört er sie zu töten. Und bei der dritten Begegnung macht er ihr unmissverständlich klar, dass er sie nie wieder gehen lassen wird. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass Alexia das Potential hat einen Krieg auszulösen ...

Meine Meinung:
 Sobald ich dieses Buch im Thalia gesehen hatte, musste ich dieses Buch mitnehmen. Dies ist jetzt schon knapp neun Monate her und ich hatte bisher noch nicht die Gelegenheit es zu lesen. Doch Ende November hat mich die Lust auf ein düsteres Buch mit Gangster gepackt und sofort zu diesem gegriffen. Das Cover ist sehr ansprechend, schließlich sieht man dort einen halbnackten, tattoowierten Mann mit Muskeln. Dem verfällt doch so gut wie jede Frau. Es ist sehr schlicht gehalten und beschränkt sich auf den einfachen Hintergrund und die Schrift, welche sich im Vordergrund befindet. Die Farben halten sich alle in einem düsteren Ton und strömen Gefährlichkeit und Stärke aus. Selbst das Weiß des Titels ist nicht 100%ig weiß sondern leicht angedreckt und schmutzig. Auch der Titel passt hervorragend zum Inhalt des Buchs, weil er aus den beiden "Künstlernamen" der Protagonisten besteht. Wie schon das ein oder andere mal erwähnt, liebe ich es, wenn der Titel aus einem kleinen Detail der Story besteht. Der Klappentext sorgt sofort für eine düstere und makabere Stimmung, lässt einen aber mir Neugier zurück. 


Die Handlung war verzaubernd. Neben dem vielen Tod und Blut entwickelt sich eine Liebesgeschichte mit der man vielleicht nicht in diesem Ausmaß gerechnet hat. Es ist ein gutes Buch für zwischendurch, weil man nicht viel nachdenken muss und die Handlung einfach auf sich wirken lassen kann. Teilweise ist die Handlung sehr rassant, was einen das ein oder andere Mal verwirren kann. Trotzdem man wusste, wie das Buch enden wird, war der Plot zwischen Anfang und Ende undurchsichtig, sodass man einfach weiterlesen musste. Der Schreibstil war zwischendurch etwas zu langatmig, aber größtenteils gut zu lesen. Man konnte sich nicht so gut in die Charaktere hineinversetzen und mit dem Geschehen mitfiebern. Alexias harte Seite hat mich fasziniert und ich mochte es sehr gern, weil sie nicht das typische arme Mädchen ist, dass von ihrem großen Ritter in weißer Rüstung gerettet werden muss. Ihre Vergangenheit hat mich schockiert und lässt einen besser verstehen, wieso sie nun die Person ist, die sie nunmal ist. Vor allem sind die Szenen mit Raphael sehr süß. Jedoch kommt die Charakterentwicklung etwas zu kurz. 


Fazit:
Das Buch ist sehr süß für zwischendurch, wenn man nicht viel über die Handlung oder die Charaktere nachdenken möchte. Mit seinen 200 Seiten kann man es auch schnell lesen. Es bekommt 3/5⭐.


Zur Autorin:
Vanessa Sangue hegt eine große Leidenschaft für Bücher, tätowierte Männer und Gefahr. So ziemlich alles davon zeigt sich auch in ihren Romanen. Ihre Charaktere sind für sie wie eine zweite Familie, die sie langsam aber sicher in den Wahnsinn treibt.
Wenn sie gerade nicht schreibt, spielt Vanessa den Dosenöffner für ihre beiden Katzen, versinkt mit einer guten Tasse Tee in anderen Welten und versucht halbwegs erfolgreich weder den Pizza- noch den Paketboten vor ihre Tür zu bestellen. Mehr zu ihr könnt ihr auf ihrer Website erfahren.

Siva - Emely Delphy

Ich wünsche euch einen wunderschönen Donnerstag!
Hiermit schreibe ich den ersten Post für den Monat Dezember. Das Wetter draußen ist sehr herbstlich und man weiß nie, was genau man anziehen soll. Momentan habe ich sehr viel für die Uni zu tun und lese sehr viele Klassiker, weshalb die Freizeit etwas hinten anstehen muss. Somit leider auch dieser Blog, aber ich versuche mein bestes alles unter einen Hut zu kriegen. Ich möchte mich bei Emely Delphy bedanken, dass sie mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. In dieser Rezension kann es zu Spoilern kommen, da es sich um den zweiten Band einer Trilogie handelt. Liebe Grüße und bis bald,
Lou💖





Titel: Siva
Autor: Emely Delphy
Reihe: Legenden der Nebel
Genre: Romantasy
Verlag: Selfpublisher
Format: Taschenbuch
Seiten: 280
Preis: 10,00 €
ISBN: 9781729215227
Originalsprache: Deutsch
Ersterscheinungsdatum: 25.10.2018





Inhalt:
Nachdem Eyonne und Nayan in der Unterwelt gelandet sind, wo sie auf seine verschollene große Liebe Suerielle treffen, beginnt für die drei eine abenteuerliche Flucht. Ein gefährliches Unterfangen, das Nayan und Eyonne trotz aller Widrigkeiten einander näherbringt. Wird Eyonne ihm seine Gräueltaten jedoch jemals verzeihen können? Und welche Rolle wird Suerielle spielen? 

In den oberen Quartieren kehrt derweilen unverhofft eine der zwölf vermissten Waatranerinnen nach Eydon zurück. Nach Wochen, die Mara verschollen war, kommt sie allerdings nicht mit leeren Händen. Sie überbringt eine Aufgabe von höchster Wichtigkeit. Gemeinsam mit Shenandoah tritt sie eine riskante Reise ins Ungewisse an. Wird Nayan, Eyonne und Suerielle die Flucht aus der Unterwelt gelingen? Wohin wird Maras und Shenandoahs Reise sie führen?

Meine Meinung:
Zu Beginn dieser Rezension möchte ich mich nochmal herzlich bei Emely Delphy für das Buch bedanken. Seit ich den ersten Band beendet habe, wartete ich nur darauf den Zweiten endlich in meinen Händen halten zu können. Deshalb musste ich auch einfach sofort anfangen es zu lesen als  das Buch bei mir ankam. Mein erster Eindruck war positiv. Das Cover sieht ist auch wie beim ersten Band bereits sehr mystisch. Man sieht wieder die Protagonistin Eyonne mit ihren langen schwarzen Haaren. Jedoch, dieses Mal, mehr in einer Kampfhaltung, nach vorne gebeugt als würde sie sich allem stellt, was sich ihr in den Weg stellt. Auch das Thema der Galaxie und des Universums wird wieder aufgegriffen und schimmert wie ein Nebel um die junge Frau. Es scheint als würde Eyonne aus dem Nebel empor steigen. Das Ende des ersten Bandes hinterließ den Leser mit vielen Fragen und offenen Handlungssträngen, an denen der zweite Band direkt wieder ansetzt. Auch der Klappentext greift die letzten Geschehnisse des ersten Buches kurz auf. Doch es zeigt auch einen kleinen Ausblick in neue Ereignisse, welche in Diesem eine tragende Rolle spielen sollen. Der gesamte Klappentext lässt einen mit erneuten Fragen zurück, sodass man das Buch einfach in die Hand nehmen muss um es zu lesen. 


Es lies sich schnell und einfach lesen. Die Sichtwechsel waren anfänglich etwas störend, haben aber mit der Zeit Anklang gefunden. Sie haben eine eigene kleine Geschichte erzählt, die für den Hauptstrang der Geschichte, als Erklärungen und nähere Beschreibungen, sehr wichtig sind. Sie führen einem die Hintergründe und wichtige Aufgaben anderer Protagonisten näher. Der Schreibstil appelliert an die emotionale Seite des Lesers, weshalb man mit den Charakteren einfach mitfühlen muss. So wurde auch die Spannung sehr gut rüber gebracht, man wusste einfach nicht wohin die Story einen führt, was sie unvorhersehbar macht. Man war sehr schnell in der Handlung wieder drinnen und konnte richtig durchstarten, auch wenn man eine Pause zwischen den beiden Bänden eingelegt hat, was ich nicht empfehle, weil sich die Bücher wirklich sehr gut hinter einander weglesen lassen. Auch das Ende lässt einen wieder mit Fragen zurück, was einen mit sehr viel Neugier auf den dritten, und leider letzten, Band zurück lässt. 


Was mich vor allem sehr gefreut hat, ist die Tatsache, dass wir in diesem Band den echten Nayan kennenlernen durften. Zwar verliert er den Charme des Badboys immer mehr und mutiert ein bisschen zu einem Weichei, aber genau diese liebende und fürsorgliche Ader macht ihn einfach nur zu einem kleinem Teddybär. Ohne den bösen Einfluss des silbernen Nebels konnte man hinter seine Fassade blicken und hat eine Seite an ihm entdeckt, die man anfänglich nicht für möglich gehalten hätte. Man bekommt einen Einblick in seine Gedanken und seine Gefühle. Vor allem zum Ende hin haben mich die Szenen mit Eyonne zum Quietschen gebracht und mein Herz ist in Flammen aufgegangen. Auch Eyonne wächst einem immer mehr ans Herz und vor allem über ihre Grenzen hinaus. Dinge, die für sie unmöglich schienen, absolviert sie mit bravour und zeigt sich von ihrer mutigen und starken Seite. Natürlich gibt es noch mehr Charaktere, die einem im Laufe dieser Reihe ans Herz wachsen, wie zum Beispiel Katan oder Shenandoah. Jedoch möchte ich euch nicht zu viel davon verraten damit ihr euer Herz selbst für diese Charaktere öffnen und in diese einschließen könnt. 

Fazit:
Die Legenden der Nebel ist eine Fantasy-Reihe, die für mich ein absolutes Muss ist, für alle, die dieses Genre lieben. Ich kann es kaum erwarten Band 3 zu lesen. Dieses Buch erhält 4/5⭐.


Zur Autorin:
Ich bin Emely, 34 Jahr alt, komme aus dem schönen Städtchen Mannheim im Südwesten Baden-Württembergs und schreibe für mein Leben gern Geschichten. Auch heute lebe ich noch in Mannheim und fühle mich pudelwohl in der Quadratestadt. Ich verbringe viel Zeit mit Familie und Freunden und wenn ich nicht gerade meinem Hauptjob im Bürowesen nachgehe oder mich dem Schreiben widme, zeichne ich, treibe Zumba und reise leidenschaftlich gern. Ich liebe warme Orte wie Griechenland, Florida oder Las Vegas (im Hochsommer). Wie du siehst, bin ich vielbeschäftigt =o) … finde dennoch Zeit zum lesen. Jeder Autor hat selbst seine Lieblingsautoren und wenn ich dir meine verraten darf, dann würde ich sagen: Chevy Stevens, Rose Snow, Bella Forrest und seit Kurzem, Lexy v. Golden. Du siehst, auch ich lese hauptsächlich Fantasy-Romane (viele sogar auf Englisch) und verliere mich gerne in fremden Welten. In meinen jungen Jahren jedoch habe ich die Buchreihe „Angelique“ von Anne Golon verschlungen, zu der es auch gleichnamige Filme gibt. Wer die Reihe nicht kennt, sollte sie unbedingt lesen und sich die Filme zu Gemüte führen. :) Einfach toll. Mehr über die Autorin erfahrt ihr auf ihrer Website.



One more Chance - Vi Keeland und Penelope Ward

Da bin ich wieder.
Diese Rezension habe ich schon am letzten Samstag geschrieben, aber ich bin erst heute dazu gekommen ein paar Bilder zu schießen....Es ist der erste Dezember, was bedeutet das in wenigen Wochen Weihnachten ist und somit das Jahr schon wieder fast vorbei. Heftig wie schnell die Zeit doch vergeht. Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim lesen und bis bald,
Lou💖



Titel: One More Chance
Autor: Vi Keeland, Penelope Ward
Reihe: Second Chances 1
Genre: Erotikroman
Verlag: LYX
Format: Taschenbuch
Seiten: 317
Preis: 10,00 €
ISBN: 978-3-7363-0914-2
Originalsprache: Englisch 
Ersterscheinungsdatum: 30.11.2018
Empfohlenes Alter: 16 Jahre



Inhalt:
Eine einzige Minute kann ein ganzes Leben für immer verändern …
Neue Stadt, neuer Job, neue Liebe – so lautet Aubreys Plan. Doch ein platter Reifen und ein kleiner Ziegenbock werfen alles durcheinander. Zum Glück macht der charmante Australier Chance nicht nur ihr Auto wieder flott, sondern überredet sie auch, die restliche Strecke nach Kalifornien gemeinsam zurückzulegen. Es folgen die glücklichsten Tage und aufregendsten Nächte, die Aubrey je erlebt hat, aber dann ist Chance auf einmal verschwunden … 


Meine Meinung:
 Als ich gehört habe, dass es ein neues Buch von Vi Keeland gibt, war ich Feuer und Flamme. Denn wenn eine Autorin mich bisher immer überzeugen konnte, dann war das Vi Keeland. Tatsächlich muss ich sagen, dass das Cover mich sehr an ihre anderen Werke erinnert. Schließlich ist es der Oberkörper eines sehr ansehnlichen Mannes. Auch die Farbe, der Schrift, gefällt mir sehr gut und passt wunderbar in das dunkle Konzeot des schwarzen Hemdes. Auch das bisschen Haut, welches zu sehen ist, geht in einen zarten Rotton über, weshalb es passt. Vor allem gefällt mir der Wortwitz des Titels mit dem Namen des männlichen Protagonisten sehr gut. Auch die Grundidee und der Klappentext schienen vielversprechend. Ich war gespannt, wie es mit den beiden weiter geht und wieso Chance verschwunden ist. Es hat einen einfach neugierig zurück gelassen. 


Der Schreibstil lässt sich einfach und sehr leicht lesen. Mich hatten zwischendurch die englischen Begriffe iritiert, die meiner Meinung nach auch hätten gut übersetzt werden können. Jedoch blieben die Gefühle, zwischen den Charakteren und auch zum Leser, sehr auf der Strecke. Es fühlte sich irgendwann einfach nur nach runter geschrieben an, als hätte man einfach irgendwas zusammen geschrieben ohne auf die Gefühle einzugehen. Ich fand die Grundidee super süß und sehr romantisch. Jedoch ist die Geschichte sehr vorhersehbar und einfach geworden. Es gab keine versteckte Botschaft und keine tiefgründige Backgroundstory, die man erst am Ende erfährt. So wusste man schon relativ schnell, wieso Chance eigentlich verschwunden ist. Vor allem am Ende ging alles viel zu schnell. Innerhalb von 50 Seiten schien sich dort die gesamte Lovestory abzuspielen, die vorher irgendwie herum gedümpelt ist. Auch das Ende konnte den Rest nicht mehr retten.

Aubrey war für mich sehr flach und hatte keine Charakterentwicklung. Sie hat zwar ein gutes Herz, aber trotzdem fehlte etwas an ihrem Charakter, was sie nur oberflächlich und nervig rüberbringt. Doch auch Chance schien mir sehr flach. Denn seine Gedanken kreisten nur um Sex und seine "Verliebtheit" grenzte schon an eine Obsession und Zwanghaftigkeit. Anfänglich fand ich seine Witze noch witzig, doch irgendwann wurde es einfach nur noch langweilig und nervtötend. Ihre Geschichte und ihre Treffen wirkten sehr gestellt und nicht natürlich, eher gezwungen. Beide Charaktere haben keine Charakterentwicklung zurück gelegt und manche Situationen waren einfach nur komisch. 


Fazit:
Die Idee hatte eine Menge Potential, welches nicht ausgeschöpft wurde. Leider hat mich das Buch enttäuscht, weshalb es nur 3/5 ⭐ erhält.

Zu den Autorinen:
Vi Keeland ist eine New-York-Times-, USA Today- und Wall-Street-Journal-Bestseller-Autorin. Als waschechte New Yorkerin lebt sie mit ihrer Familie noch immer dort und arbeitet als Anwältin. Mehr erfahrt ihr auf ihrer Website.

Animant Crumbs Staubchronik - Lin Rina

Ich wünsche euch einen wundervollen Abend!
Es ist Samstagabend um halb zehn. Bis eben habe ich mich noch mit meiner Lektüre für die Uni auseinandergesetzt und jetzt qualmt mir beinahe der Kopf. Deshalb freue ich mich umso mehr, seit langem mal wieder, eine Rezension zu schreiben. Wie wahrscheinlich bereits im Titel gesehen, wird es heute um "Animant Crums Staubchronik" von Lin Rina gehen. Ich bin wirklich sehr froh das Buch entdeckt und gelesen zu haben. In der letzten Zeit hatte ich viel mit der Uni zu tun und eine Menge für die Uni gelesen, weshalb meine Freizeit ein wenig hinten anstehen musste und ich fast einen Monat gebraucht habe um dieses wundervolle Buch zu beenden, aber man soll schönes ja genießen und das habe ich auf jeden Fall getan. Ich wünsche euch noch eine gute Nacht und bis bald,
Lou💖





Titel: Animant Crumbs Staubchrinik
Autor: Lin Rina
Genre: historischer Roman, Jugendbuch
Format: Taschenbuch
Seiten: 552
Preis: 16,90 €
ISBN: 978-3-95991-391-1
Originalsprache: Deutsch
Ersterscheinungsdatum: 20.11.2017



Inhalt:

England 1890.
Kleider, Bälle und die Suche nach dem perfekten Ehemann. Das ist es, was sich Animants Mutter für ihre Tochter wünscht. Doch Ani hat anderes im Sinn. Sie lebt in einer Welt aus Büchern, und bemüht sich der Realität mit Scharfsinn und einer gehörigen Portion Sarkasmus aus dem Weg zu gehen. Bis diese an ihre Tür klopft und ihr ein Angebot macht, das ihr Leben auf den Kopf stellt. Ein Monat in London, eine riesige, vollautomatische Suchmaschine, die Umstände der weniger Privilegierten und eine Arbeitsstelle in einer Bibliothek. Und natürlich Gefühle, die sie bis dahin nur aus Büchern kannte.


Meine Meinung:
 Seit dieses Buch letztes Jahr erschienen ist, bin ich schon drum herum geschlendert und habe öfters überlegt es mitzunehmen. Jedoch hat mich die Jahreszahl auf der Rückseite immer abgeschreckt, weil ich kein Fan von historischen Romanen bin und dieses Genre auch nur sehr ungern zur Hand nehme. Jedoch fand ich das Cover einfach wunderschön und vor allem der Buchrücken hat es mir besonders angetan. Es ist wie ein älteres Buch, aus der Zeit der Geschichte, aufgemacht. Desweiteren sieht man die Silhouette von Animant, welche mit Regalen gefüllt ist. Alles was der Klappentext verrät, spiegelt das Cover wieder: ein Mädchen, eine Bibliothek und eine Menge Bücher. Wie es zu dem Titel gekommen ist, kann ich nur mutmaßen und ich denke dieser Aspekt ist jedem selbst überlassen. Der Klappentext verrät nicht viel. Er gibt einem einen kurzen Einblick in die Ausgangssituation und macht einen neugierig auf mehr. Zuerst klingt es nach einer gewöhnlichen Liebesgeschichte, wo sich die Protagonistin gegen ihre Eltern streubt und dann schnell eine Lösung gefunden wird, der sich beugen muss. 


Doch wenn man erstmal die ersten Kapitel der Geschichte gelesen hat, wird einem schnell klar, dass die Story um Animant nicht so gewöhnlich ist, wie sie zuerst den Anschein macht. Auch mein Vorurteil gegenüber einem historischen Roman wurde mit diesem Buch einhalt geboten. Denn man merkt hier gar nicht, dass es sich um eine Geschichte aus dem 19 Jahrhundert handelt. Natürlich kommen neuartige Erfindungen nicht vor oder einige, wie zum Beispiel das Auto, werden gerade erfunden, aber der Schreibstil von Lin Rina ist einfach grandios. Er langweilt einen nicht beim Lesen und er lockert die Vergangenheit ein wenig auf. Mir siind die Seiten förmlich durch die Finger geflogen und ich habe eher wiederwillig Pausen gemacht um zu schlafen oder etwas für die Uni zu machen. Die Spannung zwischen Animant und Mr Reed ist zum greifen nah. Man muss einfach mit den Figuren mitfühlen. Ihren Schmerz, ihre Enttäuschung, die Liebe und Freude. Alles ist so ergreifend geschrieben, dass man denkt man sein ein Teil dieses Universums und Animant wäre eine reale Person. Die Lovestory zwischen den beiden zieht sich über das gesamte Buch und passiert über mehrere Wochen, was ich, vor allem für die Zeit, sehr angemessen finde. Doch genau dies ließ einen mitfiebern, weil man mit Animant mithoffte, ihre Trauer und auch ihr Glück so gut nachvollziehen konnte.


Wahrscheinlich konnte ich mich noch nie so gut mit einer Figur identifizieren wie mit Animant Crumb. Ich teile ihre Leidenschaft zu Büchern und ihre direkte Art. Was mich aber besonders an ihr fasziniert hat ist ihre starke Persönlichkeit und ihre Charakterentwicklung. Denn anfänglich war sie ein reiches verwöhntes Mädchen, dass sich für etwas besseres hielt, weil sie den ganzen Tag gelesen hat und dachte sie hätte eine Menge wissen. Doch im Laufe der Story kann man zusehen, wie sie sich verändert. Sie arbeitet und lernt auch mal andere Seiten des Lebens kennen. Vor allem aber lernt sie zu lieben. Die Hilfsbereitschaft, die sie an den Tag legt, macht sie zu einem liebenswerten Menschen und ihre Fähigkeit sich immer wieder in brenzliche Situationen zu bringen, macht das gesamte Werk sehr amüsant. Doch auch Mr.Reed hat einen festen Platz in meinem Herzen ergattern können und da wird er wahrscheinlich nie wieder weggehen. Denn er ist nach außen sehr verschroben und mürrisch, kann seine Gefühle meist nicht so gut zum Ausdruck bringen, wie er es vielleicht will und wie man es sich wünscht, aber genau das macht ihn zu einem Charakter den man einfach nur lieben kann. Sobald  er und Animant in einem Raum waren, konnte ich mir ein Lachen, Grinsen oder Quietschen einfach nicht mehr verdrücken und es hat einfach mein Herz erwärmt. Die beiden scheinen sich so ähnlich zu sein, sind aber auch im selben so unterschiedlich, dass diese Charakter einfach nur toll sein können. 


Fazit:
Ich habe nur drei Worte für dieses Buch: ein totales Jahreshighlight! Es hat einfach alles gepasst und es hat einen ganz tief im Inneren berührt, was mir schon länger nicht mehr bei einem Buch passiert ist. Dieses Buch erhält von mir 4,5/5⭐.


Zur Autorin:
 Ein Lächeln auf den Lippen, eine Tasse Tee in der Hand und den Kopf voller Geschichten. Wenn Lin Rina schreibt, träumt sie sich in andere Welten, Zeiten und Universen.
Sie begeistert sich ebenfalls für das Zeichnen von Illustrationen und Handlettering und riskiert dabei auch mal farbverschmierte Finger.
Im Alltag verbringt sie viel Zeit mit ihren zwei Töchtern zwischen Sandburgen und Papierschnipseln. Sie lebt mit den kleinen Fröschen und ihrem Mann in einem verträumten kleinen Ort umgeben von Wald.

Gemina - Amy Kaufman und Jay Kristoff

So sieht man sich wieder. 😁

Ich habe schon das ganze Jahr auf dieses Buch gewartet und als ich denn bei einigen Bloggern dieses Buch gesehen habe, musste ich einfach den Verlag mal nach einem Exemplar fragen. Leider hatten diese keines mehr für mich über, aber trotzdem ist es in mein Regal gewandert. Ich habe es in meiner Buchhandlung liegen gesehen und konnte einfach nicht daran vorbei gehen. Es hat mich förmlich in den Fingern gekribbelt, weshalb ich es auch sofort an dem Abend noch angefangen habe zu lesen. Meine weitere Meinung zu dem Buch findet ihr nun unten. Viel Spaß und bis bald, 

Lou💖






Titel: Gemina
Autor: Amy Kaufman ; Jay Kristoff
Reihe: Die Illuminae Akten-02
Verlag: dtv
Genre: Sci-Fi
Format: Hardcover
Seiten: 672
Preis: 19,95 €
ISBN: 978-3-423-76232-3
Originalsprache: Englisch
Ersterscheinungsdatum: 21.09.2018
empfohlenes Alter: ab 14 Jahren



Inhalt:
Hanna ist die verwöhnte Tochter des Kommandanten der Sprungstation Heimdall, Nik der zweifelnde Sohn des Mafia-Clans. Beide hadern mit dem Leben an Bord der langweiligsten Raumstation des Alls, bis eine feindliche Kampfeinheit die Station angreift, nach und nach die Bewohner der Station dezimiert, während ein Funktionsausfall des Wurmlochs das Raum-Zeit-Kontinuum zu zerfetzen droht. Hanna und Nik kämpfen nun nicht mehr nur um das eigene Überleben und ihre neu gefundene Liebe – das Schicksal der Heimdall und wahrscheinlich das des gesamten Universums liegt in ihren Händen. Aber keine Panik. Sie schaffen das. Hoffen sie jedenfalls.


Meine Meinung:
 Ich habe wirklich eine lange Zeit auf dieses Buch gewartet und konnte es kaum erwarten es endlich in den Händen zu halten und es zu lesen. Wie auch schon bei "Illuminae", den ersten Band der Illuminae Akten, ist das Cover in einer Farbe gehalten. Dieses Mal ist es blau und die beiden Cover sehen sich von der Aufmachung auch ziemlich ähnlich. Dies führt zu einem Wiedererkennungswert der Reihe. Zwar kann man nicht sofort von dem Cover auf den Inhalt des Romans schließen, aber durch den kurzen Klappentext im Umschlag wird schnell deutlich, dass es sich bei Geminia wieder um einen Sci-Fi Roman auf der Heimdall handelt. Doch auch mit dem Hintergrund Sci-Fi kann man hier das Universum hinein interpretieren. Nimmt man den Umschlag nun ab, findet man Texte vor, welche an manchen Stellen geschwärzt oder mit rot kommentiert sind und so wie aus einer echten geheimen Akte wirken. Was mich tatsächlich überrascht hat, ist, dass die Textauszüge auch in der Geschichte noch einmal vorkommen. Der kurze Inhalt verrät eine Ausgangssittuation und eine Störung dieser und lässt einen damit neugierig zurück.


Denn wie auch schon in "Illuminae" ist "Gemina" komplett unvorhersehbar und überrascht den Leser immer wieder aufs Neue mit Handlungssträngen und Auflösungen von Konflikten. Man denkt man wüsste, was kommt und wird dann immer wieder aufs Neue umgehauen. Der Aufbau ist auch hier wieder recht untypisch für ein Buch, denn es gibt keine zusammenhängenden Kapitel, sondern aus Akten, Tagebucheinträgen, Chats usw. Trotzdem baut das Buch eine unheimliche Spannung auf, die einen durch das gesamte Buch hinweg begleitet. Mich persönlich hat das Ende aus den Socken gehauen und ich bin aus dem Staunen gar nicht mehr heraus gekommen, da es eine Entwicklung hingelegt hat mit der ich nicht einmal im Traum gerechnet hätte. Durch die lange Zeit zwischen Band 1 und 2 fiel es mir am Anfang ein bisschen schwierig in das Buch rein zukommen. Ich war mir nicht mehr sicher an welcher Stelle "Gemina" an "Illuminae" anknüpft und in wie weit die beiden Bände zusammen gehören. Das Buch hat einen förmlich an den Leseplatz gefesselt. Man musste einfach dran bleiben und ist förmlich durch die Seiten geflogen, was zum großen Teil wahrscheinlich auch an der Art der Kapitel liegt. 


Die beiden Charaktere Nik und Hanna habe ich sofort ins Herz geschlossen und ich musste ab dem ersten Moment auch mit ihrer Beziehung mitfiebern. Denn unterschiedlicher könnten die Beiden einfach nicht sein. Hanna ist die verwöhnte Tochter des Kommandanten während Nik am unteren Ende zu einer Art Mafiafamilie gehört. Gerade diese Gegensätze machen ihre Konversationen recht unterhaltsam. Jedoch sind auch die Charaktere nicht so wie man sie anfänglich wahrnimmt und sie legen eine unglaubliche Entwicklung hin. 


Fazit:
 "Gemina" ist etwas schwächer als sein Vorgänger, aber trotzdem sehr sehr gut. Es hat mich nicht enttäuscht und ich kann diese Reihe nur jedem empfehlen, auch wenn er normalerweise nicht so auf das Genre steht. Das Buch erhält von mir 4/5⭐.


Zu den Autoren:

Amie Kaufman wuchs in Australien und Irland auf und hatte als Kind das Glück, in der Nähe einer Bücherei zu wohnen. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihrem Hund Jack in Melbourne und schreibt Science-Fiction- und Fantasy-Romane für Jugendliche. Sie liebt Schokolade und Schlafen, hat eine riesige Musiksammlung und einen ganzen Raum voller Bücher. 

Jay Kristoff verbrachte den Großteil seiner Jugend mit einem Haufen Bücher und vielseitiger Würfel in seinem spärlich beleuchteten Zimmer. Als Master of Arts verfügt er über keine nennenswerte Bildung. Er ist zwei Meter groß und hat laut Statistik noch 13.020 Tage zu leben. Zusammen mit seiner Frau und dem faulsten Jack-Russell-Terrier der Welt lebt er in Melbourne.

Scarlett Luck - Reihe von Mona Kasten

  Hallo und willkommen zurück! Nach einer wirklich langen Zeit bin ich wieder da. Also willkommen zurück auf meinem Blog. Es gibt einen neue...